Islamismus: Ex-Polizeipräsident sieht Fehleinschätzung der Polizei

Nach der Messerattacke der IS-Sympathisantin Safia S. auf einen Bundespolizisten im Hauptbahnhof Hannover hat die Polizei nach Zeugenangaben die Hintergründe zunächst falsch eingeschätzt. Das geht aus Äußerungen des früheren Polizeipräsidenten Axel Brockmann im Islamismus-Untersuchungsausschuss des Landtags hervor.

Der heutige Referatsleiter im niedersächsischen Innenministerium betonte bei der Zeugenvernehmung am Freitag seine Zweifel an der damaligen Version der Polizeidirektion Hannover. Die hatte unmittelbar nach der Tat am 26. Februar zunächst von einer unklaren Motivlage der Täterin gesprochen, dann aber am 29. Februar betont: „Eine religiös motivierte Tat scheidet nach bisheriger Kenntnis aus.“ „Für mich hat diese Einschätzung einige Fragen ausgelöst – daher habe ich auch um eine Überprüfung gebeten“, sagte Brockmann.

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